Nachhaltig. Bewusst. Wirksam.
Einmalig Speisenfaktor, Putzverlust-Rohwarenfaktor und Lager-Fallback hinterlegen. Lagerwerte können später bei Bedarf exakt überschrieben werden.
Hier steht direkt in FLOSIQ, wie die wichtigsten Kennzahlen entstehen. So lässt sich jede Zahl auch gegenüber Führungskräften nachvollziehbar erklären.
FLOSIQ verwendet bewusst nicht für jeden Abfall denselben Kilopreis. Die vier Abfallarten werden passend zu ihrem wirtschaftlichen Wert bewertet:
Der geschätzte Warenwertverlust entsteht anschließend aus erfasster Menge × passendem Warenwertfaktor. Bei Lagerware hat ein hinterlegter tatsächlicher Einkaufswert immer Vorrang.
Das Portionsgewicht wird nur benötigt, um den Wareneinsatz einer Portion auf einen Kilowert umzurechnen.
Hat eine Produktlinie einen höheren Verkaufsanteil, beeinflusst sie den betrieblichen Speisenfaktor stärker. FLOSIQ bildet daraus einen gewichteten Durchschnitt über den tatsächlichen Verkaufsmix.
Die Anzahl der Teller bestimmt also nicht den Kilopreis. Sie wird separat für den Food-Loss-KPI benötigt.
Kartoffelschalen, Gemüseabschnitte oder Salatputz haben einen anderen wirtschaftlichen Wert als eine fertig produzierte Portion. Deshalb nutzt FLOSIQ hier einen eigenen durchschnittlichen Rohwarenwert je kg.
So wird verhindert, dass beispielsweise 2 kg Gemüseputz so bewertet werden, als wären 2 kg verkaufsfertige Speisen entsorgt worden.
Bei Lagerverlusten können die Werte extrem unterschiedlich sein. Deshalb fragt FLOSIQ nach dem Wiegen optional nach dem tatsächlichen Gesamt-Einkaufswert der entsorgten Ware.
Ist der Einkaufswert bekannt, wird genau dieser Betrag verwendet. Ist er nicht bekannt, verwendet FLOSIQ den hinterlegten Lager-Fallback in €/kg.
Der KPI betrachtet ausschließlich den der Mittagsverpflegung zugeordneten Nassmüll und setzt ihn ins Verhältnis zu den ausgegebenen Mittagessen.
Ein Tag fließt nur dann in diesen KPI ein, wenn eine Essenszahl und eine gültige Mittagsmüll-Erfassung vorhanden sind.
Ein fehlender Eintrag kann bedeuten, dass niemand gewogen hat. Deshalb behandelt FLOSIQ eine fehlende Erfassung nicht als Nullwert.
War ein Behälter tatsächlich leer, wird bewusst 0 kg bestätigt. Dadurch kann FLOSIQ zwischen „wirklich kein Abfall“ und „Erfassung fehlt“ unterscheiden.
Nassmüll gesamt zeigt die absolute erfasste Menge aller berücksichtigten Abfallarten im Zeitraum.
Food Loss je Mittagessen normalisiert den Mittagsmüll auf die Zahl der ausgegebenen Essen. Dadurch können Tage und Zeiträume mit unterschiedlicher Gästezahl sinnvoller verglichen werden.
Die Datenqualität zeigt, wie viele relevante Tage vollständig auswertbar sind. FLOSIQ berücksichtigt dabei insbesondere, ob die für den KPI notwendigen Erfassungen und Essenszahlen vorhanden sind.
Eine hohe Datenqualität bedeutet daher nicht automatisch einen guten Food-Loss-Wert – sondern zunächst, dass die Aussage auf einer belastbaren Datengrundlage beruht.
Nein. Der aktuell in FLOSIQ hinterlegte Wert ist ein interner Start- und Orientierungswert. Er dient dazu, Entwicklungen schnell sichtbar zu machen und ein betriebliches Ziel zu setzen.
Für Management-Aussagen sollte deshalb von FLOSIQ-Zielwert bzw. betrieblichem Orientierungswert gesprochen werden – nicht von einem allgemein verbindlichen Branchenstandard.